Donnerstag, 8. September 2016

Deutsche Arbeitskosten steigen (stärker)

Deutschland eilt allen davon, auch bei den Kosten. Im Jahr 2016 steigen die Arbeitskosten in der Bundesrepublik schneller als in jedem anderen Land der europäischen Währungsgemeinschaft inklusive Dänemark.

Nach den jetzt vorgelegt Daten des Statistischen Bundesamtes zogen die deutschen Bruttolöhne und Lohnnebenkosten im ersten Quartal um 2,8 Prozent an. 

Im Euroland-Schnitt wie im EU-Schnitt betrug das Plus der Arbeitskosten 1,7 Prozent. In Frankreich kletterten sie um 2,1 Prozent, in Italien gingen sie sogar zurück, und zwar um 1,5 Prozent.

Soviel zu dem Thema das Italien vollkommen unfähig sei, seine Konkurrenzfähigkeit innerhalb des "Euro-Korsetts" zu verbessern. 



Hält der Trend über das Jahr über an, wird es das sechste Mal in Folge sein, dass Löhne und Nebenkosten in Deutschland schneller steigen als im Rest Europas. 

Der deutschen Wettbewerbsfähigkeit hat das bisher allerdings keinen Abbruch getan. 

In diesem Jahr wird die Bundesrepublik im Export mit 310 Milliarden Euro Überschuss aller Voraussicht nach ein größeres Handels-Plus erzielen als China!  

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