Sonntag, 12. Juli 2015

Gold gibt Hälfte seiner Gewinne seit 2007 ab

Griechenland, Ukraine, Nahost, eine Krise jagt die andere. Da müsste der Goldpreis doch durch die Decke gehen, oder? Doch der scheint sich eher unter der Decke der 1200-Dollar-Marke verkriechen zu wollen.

Die Hälfte der seit dem letzten Vorkrisen-Jahr 2007 erzielten Kursgewinne hat das gelbe Metall nun abgegeben, und Besserung ist nicht in Sicht.


Goldpreis in Dollar je Feinunze - Mehr als 600 Dollar unter dem Hoch vom September 2011
Quelle: Bloomberg


Es scheint wohl so zu sein, dass Gold nicht so sehr auf akute Finanzkrisen und Militärkonflikte reagiert als auf das Bedürfnis einer Ober- und Mittelschicht, ihr Vermögen außerhalb des Finanzsystems in Sicherheit zu bringen.

Außerhalb Deutschlands ist dieses Bedürfnis relativ gering ausgeprägt. Und dann gibt es da noch die Spekulanten, die im Goldmarkt eine alles andere als unbedeutende Rolle spielen. Doch die tummeln sich derzeit offenbar auf anderen Spielwiesen

Gerade in China scheinen viele frühere Edelmetall-Käufer heute lieber in Aktien zu machen. Die Chancen auf eine baldige Erholung sind mau


Quelle: Bloomberg




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