Samstag, 20. Juni 2015

Die spinnen, die Gallier!

Oder: Die spinnen, die Germanen? Deutsche und Franzosen könnten unterschiedlicher kaum sein, was ihre Einstellung zu Gold-Münzen und -Barren angeht.

Kaufte der durchschnittliche Franzose 2014 nur 0,03 Gramm physisches Gold als Geldanlage, bunkerte der durchschnittliche Bundesbürger 1,25 Gramm, also über das Vierzigfache!


Gaststätte in Saarbrücken, Deutsche und Franzosen sind schön ganz schön verschieden, nicht nur in der Sprache
Foto: Daniel Eckert


Eine noch innigere Goldliebe hatten in Europa nur die Schweizer, die es vergangenes Jahr auf 5,67 Gramm je Kopf brachten. Allerdings ist anzunehmen, dass in der Eidgenossenschaft auch viele Nicht-Eidgenossen Gold kaufen. Wegen der schönen Banken vor Ort.

Noch eine Ziffer, die stutzen lässt: In absoluten Zahlen ist der Münz- und Barrenabsatz in Deutschland fast 50 mal so hoch wie in Frankreich. Wer von beiden spinnt jetzt?


Absatz an Gold und Barren zu Investmentzwecken 2014 (in Tonnen)
Quelle: WGC


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