Sonntag, 8. Februar 2015

Die Eiszeit kommt nach Amerika - noch schneller als nach Europa

Unser allseits beliebter Dauer-Pessimist Albert Edwards von der Société Générale hält die Deflationsgefahr in Amerika für größer als in der Eurozone. Als Beleg führt er folgenden Chart an, der besagt: Würden die US-Behörden ihre Kerninflation (ohne Energie und Nahrung) ebenso berechnen wie die europäischen, wäre die Rate der Preissteigerung in der Neuen Welt zuletzt noch stärker kollabiert als in der Alten. Also volle Kraft voraus in eine neue Große Depression?


Quelle: Albert Edwards, Société Générale

Die Empfehlung von Perma-Bear Edwards lautet: Meidet weiträumig Aktien und haltet euch an sehr lang laufende Staatsanleihen. Während bei Dividendenpapieren die ultimative Enttäuschung wegen der nicht zu erfüllender Gewinnhoffnungen kommen werde, seien Bonds mit 15, 20, 25 oder 30 Jahren Laufzeit im deflationären Umfeld echte Renditebringer.

I remain confident that the global equity markets will be blown to smithereens in the next economic downturn which will, once again, show that the central banks have inflated another massive unstable financial bubble. (...)
We remain overweight 10y+ government bonds because we believe there is one final shoe to drop - and a very large one at that!

 Später allerdings blüht uns die Monsterinflation, sagt Edwards
Note that on a 5-10y view I believe government bonds will be a disastrous investment and that further rounds of much more aggressive QE will ultimately result in much higher inflation starting with Japan).

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