Dienstag, 20. Januar 2015

Der dusseligste Anleger aller Zeiten - Gold-Mythen entlarvt Teil 2

Mit Gold kann man langfristig keinen Verlust machen. Stimmt's? Nur wenn man langfristig als sehr langfristig definiert.

Gold-Mythen entlarvt Teil 2

Der dusseligste Gold-Käufer aller Zeiten kaufte die einzige Unze Krügerrand seines Lebens im Januar 1980, inmitten der Panik und Hysterie, die auf die zweite Ölkrise und den sowjetischen Einmarsch in Afghanistan folgten.

Der dusseligste Gold-Käufer aller Zeiten würde sehr lange dumm aus der Wäsche schauen. Denn er bezahlte für seine Unze einen hohen Preis, den er über Jahrzehnte nicht wiedersehen würde, nämlich für 1492 D-Mark oder umgerechnet 763 Euro. Während die Gold-Notierungen auf der Stelle traten, kletterten Dax und Dow Jones von einem Hoch zum nächsten.

Doch selbst für den dusseligsten Gold-Käufer aller Zeiten, der einzig und allein im Januar 1980 und dann nie wieder Edelmetall bunkerte, würde es ein Happyend geben.

Es sollte zwar bis 2010 dauern, bis er die Unze hierzulande für den gleichen Preis feilbieten konnte wie 1980. Immerhin - seither ist er mit seinem zeitlich schlecht platzieren Investment im Plus.

Und heute kann sich der dusseligste Gold-Käufer aller Zeiten zurückgerechnet über einen jährlichen Wertzuwachs von 1,1 Prozent (Stand 21. Januar 2015) freuen. Da kommt Tagesgeld  nicht mehr mit

Einen Wermutstropfen gibt es: Im Jahr 1980 fielen beim Goldkauf in Deutschland 13 Prozent Mehrwertsteuer an, die die Rendite unweigerlich mindern

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