Montag, 5. Januar 2015

Als Fluchtwährung überzeugt der Bitcoin noch nicht wirklich

Wenn der Bitcoin ein "sicherer Hafen" in Zeiten der geopolitischen Spannungen und der multiplen Finanzkrisen sein will, überzeugt er noch nicht wirklich beim Vermögenserhalt. So sieht die Wertentwicklung seit Anfang 2014 aus.


Digitales Geld enttäuscht als Fluchtwährung
Quelle: www.bitcoincharts.com

Ja, ich gebe zu: Die Skalierung in dem Chart ist ein wenig gemein: 200 Euro sind nicht die Null-Linie. Aber ein Kursverlust von 65 Prozent seit Anfang 2014 ist ebenfalls gemein.

Weder scheinen die Russen den Bitcoin (BTC) zu nutzen, um sich gegen den Wertverfall ihres Rubel abzusichern, noch hat die wieder aufgeflammte Grexit-Diskussion die Menschen in Griechenland dazu animiert, ihr Erspartes in digitale Währung zu tauschen.

Den Griechen scheinen die Euro-Banknoten unter dem Kopfkissen ein besseres Gefühl zu geben als ominöse BTC auf dem Smartphone ...

1 Kommentar:

  1. Die Performance für 2014 scheint wirklich enttäuschend zu sein. Nur sollte man hier vielleicht die letzten zwei Jahre betrachten; denn immerhin war der Kurs im Januar 2013 noch bei 13€. So betrachtet erscheint mir die Performance nach wie vor spektakulär. Finden Sie nicht?

    AntwortenLöschen