Mittwoch, 3. Dezember 2014

Tiefsehers experimentelles Depot

Heute probiere ich etwas Neues aus. Ich habe ein Tiefseher-Portfolio eingerichtet und mit diversen Positionen bestückt. Das Tiefseher-Depot ist KEINE Anlageempfehlung, sondern ein Experiment.
Es geht darum herauszufinden, ob sich auch in unseren Zeiten ein akzeptables Chance/Risiko-Verhältnis hinbekommen lässt, wenn man das Vermögen nur intelligent genug aufteilt.

Genau das wird von den Doomstern bestritten. Nach dem Motto: Es gibt keine gute Geldanlage in einem schlechten Geldsystem. Wir werden sehen.

Zum Start enthält das Tiefseher-Depot folgende Anlageklassen:

Aktien: 55 Prozent
Festverzinsliche: 25 Prozent
Gold: 10 Prozent
Barbestand: 10 Prozent

Der Aktien-Bestand teilt sich wie folgt auf ...

Dax: 5 Prozent
MDax: 5 Prozent
EuroStoxx50: 10 Prozent
MSCI USA: 10 Prozent
Nifty Indien: 10 Prozent
FTSE China 25: 10 Prozent
FTSE 100 Großbritannien: 5 Prozent

... und der Renten-Bestand so:

Bundesanleihen: 5 Prozent
Pfandbriefe: 5 Prozent
Euro-Unternehmensanleihen: 5 Prozent
US-Staatsanleihen: 10 Prozent

Der Einfachheit halber habe ich die Positionen mit handelsüblichen Indexfonds abgebildet (ETF und ETC im Fall von Gold).

Bei den Aktien erkennt man einen leichten "home bias" zugunsten von deutschen Werten. Ich denke jedoch, dass die Übergewichtung zumindest zu Beginn gerechtfertigt ist. Schließlich hat der Dax ein unterdurchschnittliches Jahr hinter sich.
Man mag einwenden, dass der Aktienbestand mit 55 Prozent zu hoch sei. Da das Tiefseher-Depot jedoch auf lange Sicht ausgelegt ist, erscheint mir das gerechtfertigt.

Ich werde in unregelmäßigen Abständen darauf zurückkommen, wie sich das Portfolio in den verschiedenen Marktphasen schlägt






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