Mittwoch, 31. Dezember 2014

Achtzehn Gewinner, zwölf Verlierer - Das Dax-Jahr 2014

Der Deutsche Aktienindex Dax hat das Jahr 2014 mit einer unterdurchschnittlichen und letztlich enttäuschenden Wertentwicklung beendet. Unter dem Strich beträgt das Jahres-Plus 2,65 Prozent.

Das schwache Abschneiden des Dax im internationalen Vergleich erinnert uns daran, dass die Probleme Europas struktureller und nicht konjunktureller Natur sind und wie anfällig die Handelsnation Deutschland für geopolitische Schocks bleibt.

Dennoch gibt es einige Lichtblicke. Das waren die besten Dax-Aktien im alten Jahr:


Quelle: Bloomberg

Auffällig finde ich es, dass sich unter den fünf besten Dax-Aktien des Jahres nicht weniger als drei Familienunternehmen befinden: Merck KGaA, Fresenius Medical Care und Fresenius.

Dagegen fallen Adidas mit minus 37,8 Prozent und Deutsche Bank mit minus 24,5 Prozent als größte Verlierer aus dem Rahmen. Insgesamt schlossen jedoch 18 Dax-Papiere das Jahr mit einem Plus ab, zwölf verzeichneten ein Minus.

Nicht zu vergessen: Selbst im unterdurchschnittlichen Jahr 2014 brachte der Dax eine zehnmal so hohe Rendite wie das Sparbuch

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