Mittwoch, 19. November 2014

Investoren-Nachfrage nach Silber bricht ein

Da braucht man keine Verschwörungstheorie (mehr), um den schwachen Silberpreis zu verstehen: Die physische Nachfrage nach dem weißen Metall wird 2014 voraussichtlich um 6,7 Prozent sinken und nur noch bei rund einer Milliarde Unzen liegen. Das meldet der Silberminenbetreiber-Lobbyverband Silver Institute in Zusammenarbeit mit Reuters GFMS.


Die Industrie ist der größte Abnehmer des Weißmetalls.
Die schwache Weltkonjunktur schlägt auf den Silber-Preis durch
Quelle: Commerzbank/Silver Institute


Ein Rückgang ist laut Silver Institute in sämtlichen Absatzbereichen spürbar: Die Industrie fragt voraussichtlich 1,8 Prozent weniger nach, die Schmuckhersteller 4,4 Prozent weniger, und Investoren wollen sogar 21 Prozent weniger Münzen und Barren aus Silber kaufen.



Silberpreis in Dollar je Feinunze
Quelle: Bloomberg


Weniger wohlwollende Gemüter würden da von einem Einbruch sprechen. Bereits 2013 war Investment-Silber Wertvernichter des Jahres. Und dieses Jahr sieht die Preisentwicklung ähnlich mau aus


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