Donnerstag, 6. November 2014

Neuer Großmeister der Gold-Pessimisten

Bisher war das Wall-Street-Haus Goldman Sachs Großmeister der Gold-Pessimisten. Die Goldman-Preisprognose von 1000 Dollar hat viele erschreckt oder provoziert und in der Edelmetall-"Szene" und höhnische Kommentare auf sich gezogen. Doch jetzt sattelt ein europäisches Finanzinstitut noch eins drauf. Die niederländische Großbank ABN sagt für das nächste Jahr einen Edelmetall-Crash voraus. Ende 2015 werde der Unzenpreis nur mehr bei 800 Dollar stehen - 30 Prozent niedriger als heute.


Goldpreis in Dollar je Feinunze (31,1 Gramm)
Quelle: Bloomberg


Auslöser für den Gold-Crash wird nach Meinung der ABN-Experten ein starker Dollar sein. Die US-Währung habe das Zeug, ihre Rallye aus diesem Jahr fortzusetzen "insbesondere dann, wenn die Fed 2015 eine härtere Gangart einschlägt". Die Chancen für eine weniger laxe Geldpolitik in den USA scheinen durch den Sieg der Republikaner bei den Midterm-Elections in der Tat gestiegen. Aber hat das wirklich etwas zu bedeuten?

Bereits 2014 steuert Gold auf eine Premiere negativer Art zu: Zum ersten Mal seit Beginn der Gold-Hausse vor anderthalb Jahrzehnten könnte es zwei Jahre in Folge mit Verlust beenden

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