Freitag, 14. November 2014

Die Dividendenaristokraten bitten zu Tisch

Im November erlauben die Schätzung schon ganz gute Hinweise auf die Dividendensaison des kommenden Jahres. Es braucht noch ein wenig Fantasie, sich in diesen nebligen Tagen das Frühjahr und den Sommer 2015 vorzustellen. Doch behalten die Prognostiker Recht, werden es sonnige Tage für Aktionäre.

Demnach dürfen sich die Anteilseigner von Allianz mit 5,3 Prozent und Munich Re mit 4,9 Prozent auf die höchsten Dividendenrenditen freuen, gefolgt von BASF und Deutsche Telekom, die beide jeweils 4,1 Prozent abwerfen.

Insgesamt heben 19 von 30 Dax-Konzernen ihre Ausschüttung an, neun lassen sie gleich und nur zwei senken sie ab, nämlich Adidas und E.on. Die größten Steigerungen gibt es bei HeidelbergCement (plus 50 Prozent) und bei Allianz (plus 30 Prozent).








Bayer und Fresenius zählen zu den Dividendenaristokraten im Dax. Auch Henkel hat, was das angeht, blaues Blut
Quelle: Bloomberg
Meine wahren Stars sind jedoch Unternehmen, denen es gelingt, ihre Dividende von Jahr zu Jahr zu steigern. Davon gibt es in Deutschland wenige. Aber ein paar gibt es schon. Geschafft haben es in den letzten zehn Jahren zum Beispiel Fresenius, FMC und Bayer.

Trotz einer Senkung 2010 ebenfalls gut dabei BASF.  Beeindruckend, wenn man sich vorstellt, dass man die Chemie-Aktie Anfang 2004 für knapp über 20 Euro kaufen konnte, und seither zusammen gerechnet 20 Euro an Dividenden eingenommen hat.

Den aktuellen Börsenwert von rund 70 Euro gibt es praktisch gratis obendrauf





Eine Übersicht der Ausschüttungsrenditen auf Grundlage der Schätzungen für 2015 zeigt, dass es nur zwei Totalausfälle im Dax gibt: Commerzbank und ThyssenKrupp. Im Durchschnitt liegt die Dividende bei 2,6 Prozent. Das ist mehr als dreimal so viel, wie 10-jährige Bundesanleihen derzeit abwerfen


Quelle: Bloomberg





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