Donnerstag, 20. November 2014

Bargeld abschaffen? Die Chance für Bitcoin!

Der US-Ökonom Kenneth Rogoff will unser Bargeld abschaffen. Federal Reserve, EZB und andere Zentralbanken könnten dann leichter negative Zinsen durchdrücken, um Verbraucher zum Konsum zu animieren. „Banknoten sind das entscheidende Hindernis, die Zentralbank-Zinsen weiter zu senken“, sagte der Harvard-Wissenschaftler auf einer Veranstaltung in München.

Die Beseitigung von Bargeld wäre eine sehr einfache und elegante Lösung für dieses Problem“, erklärte Rogoff, der für sein Buch "This time is different" über Finanzkrisen bekannt wurde. Außerdem hätten es Steuerflüchtlinge und Kriminelle ohne Bargeld schwerer.

Ich finde es fast schon amüsant, wie wenig marktwirtschaftlich Rogoff, immerhin Ex-Chefkökonom des Internationalen Währungsfonds, denkt. Offensichtlich gibt es in vielen Ländern - aus welchen Gründen auch immer - einen Bedarf an Geldscheinen und Münzen. Schafft man das Euro-Bargeld ab, suchen sich die Leute ein neues Bargeld, seien das Goldmünzen, Bitcoins oder irgendetwas anderes, was nicht auf einem klassischen Konto liegt.


Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff hat Ideen.
Quelle: IWF


Die Abschaffung von Banknoten könnte die Chance für Internet-Währungen sein. Wenn ich in der Branche tätig wäre, würde ich Bitcoin von heute an "digitales Bargeld" nennen ... und hätte ein viel größeres Publikum.

Staatsbürgerlich betrachtet würde der Verbot von Bargeld uns alle zu Zwangsgläubigern von Banken machen und den politisch-finanziellen Komplex stärken. Politisch äußerst bedenklich.

Bargeld ist ein Bürgerrecht

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